Comenius Projekte bilateraler Art

des Technischen Gymnasiums Ravensburg mit dem Coleg y Cymoedd in Rhondda Cynon Taf/Wales.

Das Technische Gymnasium hat schon seit 1993 Kontakt zu Ravensburgs Partnerregion in Großbritannien; zunächst mit dem Aberdare College, das 2005 mit dem Coleg Morgannwg fusioniert wurde. Dieses wurde schließlich 2013 durch die Fusion mit dem College Ystrad Mynach zum Coleg y Cymoedd fusioniert und wird seitdem mit etwa 20 000 Schülern zu den größten und renommiertesten Bildungseinrichtungen des Landes gezählt . Bisher wurden 7 gemeinschaftliche Bildungsprojekte durchgeführt, 6 davon wurden von der EU finanziert.

Projekt und Austausch 2014

Das Projekt beinhaltet gegenseitige Besuche in Ravensburg (10.-21. Mai 2014) und Rhondda Cynon Taff (11. -21. Oktober 2014) und erhält Fördermittel des EU Comenius-Programms für Lebenslanges Lernen. Die teilnehmenden Schüler führen im Rahmen des Projekts Untersuchungen zur Verwendung der Photovoltaik- und Brennstoffzellentechnik als Antriebsquellen für Fahrzeuge durch und bauen ein so angetriebenes Modellauto.

Daneben stehen vielfältige gemeinsame Aktivitäten, Industriebesuche, kulturelle Unternehmungen und Ausflüge sowie ein anschließender Aufenthalt in London auf dem Programm. So entstehen bleibende Freundschaften und tiefe Einblicke in Land und Leute des Vereinigten Königreichs und besonders Wales.

Titel des Projektes 2013/15:

A study into the use of a fuel cell and photovoltaic technology as the primary sources of energy to power a model electric car.

Zusammenfassung des in Englisch eingereichten Projektantrags:


Bei diesem Projekt untersuchen die Schüler „die Anwendungsmöglichkeiten von Brennstoffzellen- und Photovoltaiktechnologie mit und ohne Speicher als primäre alternative Energiequellen für den Antrieb eines elektrischen Modellautos“.

Die Schüler suchen zunächst selbständig in gemischten Gruppen mit Hilfe der Lehrer im Internet, in Fachbüchern und Fachzeitschriften Fakten zur Geschichte der beiden alternativen Energieformen.
Sie erkundigen sich dabei über die Fortschritte, die bisher bei beiden Technologien erzielt wurden und machen sich mit der Funktionsweise dieser beiden primären Energiequellen vertraut.
In gemischten deutsch-britischen Teams entwerfen die Schüler bei der ersten Mobilitätsmaßnahme (in Deutschland) die Modellautos.
Der Schwerpunkt bei diesem 1. Besuch wird auf dem Erwerb von erweiterten Grundlagen chemischer und physikalischer Zusammenhänge, sowie von elektrotechnischen/ elektronischen Fertigkeiten liegen (Photovoltaik Panel, Brennstoffzelle, Antrieb und Steuerung).

Beim Gegenbesuch in Großbritannien ist der Entwurf und Bau des Fahrzeugchassis, also der metalltechnische Teil , (zB. Rahmen, Chassis, Lenkung, Achsen und Räder) sowie die Endmontage des Fahrzeugs geplant. Am Ende des Projekts wird jeder Schüler ein alternativ angetriebenes Modellauto in den Händen haben.
Besuche von lokalen Firmen, die in dieser "Alternative Energien"-Branche tätig sind, vertiefen und erweitern das erworbene Wissen und die gewonnen Einsichten.
Kulturelle Besichtigungen und gemeinsame Freizeitaktivitäten runden den Austausch ab.

Das Projekt dient nicht nur als Vehikel zum Erwerb von praktischen technischen Fertigkeiten sowie von technischem Wissen, sondern wird durch einen fächerübergreifenden Unterricht auch tiefere Einsichten in das Spannungsfeld von individueller und gesellschaftlicher Mobilität auf der einen und Umweltschutz sowie nachhaltigem Wirtschaften auf der anderen Seite geben. Darüber hinaus werden die deutschen Schüler ihre Kenntnisse der englischen Sprache in einem natürlichen Umfeld anwenden und auch um spezifisch technische Terminologie erweitern können.

Auch die britischen Schüler werden im Vorfeld des Austauschs einen Sprachkurs in Alltagsdeutsch bekommen.

Trotz großer Schwierigkeiten wegen gesetzlicher Vorgaben wird die gegenseitige Unterbringung in Familien die Regel sein; dies dürfte erheblich dazu beitragen, die Kulturkompetenz der Schüler zu steigern.

 

Frühere Projekte:

Titel des Projektes 2010/12:

A comparative study between German and Welsh engineering/electronic manufacturing companies in terms of their activities in relation to sustainable development issues and their commitment to the European Union Sustainable Development Europa

[Link to the archivepage of project 2010/12...]

Informationen zum EU-Programm auf den Seiten des Pädagogischen Austauschdienstes der Kultusministerkonferenz (KMK)

Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert.

Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.

weitere Informationen // Weblinks

Informationen zu EU-Bildungsprogrammen in Deutschland